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Die Glasmenagerie
von Tennessee Williams

Regie Philipp Lenz


Die Familie Wingfield, oder besser: das, was von ihr übrig ist, ist eine Gemeinschaft von Verlierern. Mutter Amanda erhielt von ihrem Mann einst eine Postkarte mit dem knappen Text: «Hallo! Leb wohl!» und lebt seitdem nur noch in ihren Erinnerungen – den Erinnerungen einer besseren Jugend. Ihre hübsche, aber leicht behinderte Tochter Laura hat sich aus der äusseren, sozialen Welt zurückgezogen und widmet sich stattdessen mit Hingabe einer Sammlung von Glastieren. Und ihr Bruder Tom bringt die Familie mit stupider Lagerarbeit durch, verbringt die Nächte ausser Haus, säuft, geht ins Kino und träumt davon, ein Schriftsteller zu sein. Weil jeder von den anderen gehindert wird, das Leben, das er gerne führen will, zu leben, leben sie in ihren Träumen. Als Tom eines Tages seinen Kollegen Jim mitbringt, bricht für einen kurzen, heissen Abend eine andere Wirklichkeit ein.

Auf der Bühne
Amanda Wingfield, die Mutter:
Lucretia Curtins-Sigron

Laura Wingfield, ihre Tochter:
Riccarda Flütsch

Tom Wingfield, ihr Sohn:
Yuriko Caluori

Jim O´Connor, Toms Arbeitskollege:
Daniel Dedual
Der Trauschein
Der neue Mieter